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2005 wurden die ersten Diplome ausgehändigt; inzwischen haben über hundert Lehrabgänger das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis als Gerüstbauer in Empfang nehmen dürfen. Als Anerkennung für das erfolgreiche Ausbildungskonzept im Baufachgewerbe gratulierte BR Johann Schneider Ammann den ausgebildeten Gerüstbauern auf dem Bundesplatz in Bern. Dabei nannte er die Lehrabgänger: „mutige Berufsleute, die in schwindelnder Höhe einen sehr guten Job machen." Umgeben von einem Baugerüst, welches die Form einer hundert Meter langen Bar hatte und eigens für diesen Anlass errichtet wurde, lobte Schneider Ammann die Qualität der Ausbildung. „Die Schweiz ist wirtschaftlich so gut unterwegs, weil sie die Berufslehre pflegt. Ich freue mich, dass Gerüstbauer nach der Lehre schnell eine Anstellungen finden." Die Ausbildung zum Gerüstbauer erfolgt im Rahmen der Polybau-Lehre. Sie kann seit 2002 absolviert werden und bietet ambitionierten Jugendlichen den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere in der Gebäudehüllenbranche. Energieeffizientes Bauen „Polybauer und Polybauerinnen mit der Fachrichtung Gerüstbau schaffen sich ein gutes Fundament für ihr berufliches Weiterkommen", betont Josef Wiederkehr, Präsident des Schweizerischen Gerüstbau-Unternehmer-Verbandes (SGUV), rückblickend auf über 100 erfolgreiche Absolventen. In ihrer Ausbildung als PolybauerIn EFZ kombinieren Lernende die Fähigkeiten des Allrounders mit einer frei wählbaren Spezialisierung. Der Hauptarbeitsbereich ist die Gebäudehülle, der Ausbildungsschwerpunkt liegt daher beim energieeffizienten Bauen. „Dachdecker" montieren beispielsweise auch Solaranlagen. „Fassadenbauer" kleiden den Rohbau mit einer Dämmschicht ein und PolybauerInnen mit Fachrichtung „Sonnenschutz-Systeme" sorgen für gutes Raumklima. GerüstbauerInnen garantieren ihrerseits sichere Arbeitsplätze für die Berufsleute auf der Baustelle.
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